Hippolini – Was ist das?

Das Feeling eines Ponyhofes für Kinder mit einem ganzheitlichen Zugang zum Tier. Gleichzeitig das Reiten im Mittelpunkt  unter der Prämisse zum Schutz von Mensch und Tier in einem geschützten Raum unter fachlicher Anleitung. Genau dies sind die Grundlagen auf denen Hippolini seine Fundamente trägt.

Das Besondere ist!

Im Alter zwischen 5 und 10 Jahren probieren Kinder heute mit der Unterstützung Ihrer Eltern allerlei Hobbys aus. Auch verwerfen sie viele wieder. Sie testen sich durch die vielen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten durch, bis sie das geeignete für sich gefunden haben.   Die Anzahl der Eltern, die ihren Kindern den Wunsch des Reitens ermöglichen möchten steigt stetig. Aber die Beständigkeit am Hobby nimmt durch die gebotene Vielzahl an Möglichkeiten ab. Kinder in diesem Alter sind immer besonders wechselhaft. Sie können sich einfach noch nicht festlegen. Hippolini soll ein Hineinschnuppern in das Thema „Ich und Pferd“ sein und dem Kind die Möglichkeit geben zu fühlen, ist es etwas was für mich von längerem Interesse sein kann?“.                                                                                    Ein weiterer wertvoller wichtiger Aspekt ist die Förderung des Bewegungsbedürfnisses. Die Vielzahl der Kinder verbringt heut zu Tage ein Großteil der Zeit vor dem Fernseher oder dem Computer. In unserer Mediatisierten Zeit , Türen öffnen sich von alleine, Tiere kann man via PC betreuen und groß ziehen, Treppen bewegen sich… spielt sich vieles ohne großen Bewegungsaufwand ab. Die motorischen (Fein- und Grobmotorik) Fähigkeiten sind durchschnittlich weniger entwickelt und Auffälligkeiten häufiger. Die meisten Kinder verbringen einen Großteil Ihrer Zeit sitzend. Den Bewegungsplatz und die Erfahrungen, dass Erleben mit allen Sinnen, auf einem Großflächigen Raum, kennen viele Kinder nur aus der Turnhalle in der Schule. Der Bewegungsplatz (Reitplatz, Halle…) mit sandigem Boden ist für die meisten Kinder eine regelrechte Sensation und etwas ganz besonderes und hat die Qualität eines Urlaubes am Strand (Rennen, Buddeln, Hüpfen nach Herzenswunsch).                                                                                                                        Viele Ärzte, Therapeuten etc. motivieren so manche Eltern aus gesundheitlichen Gründen das Kind zum Reitunterricht zu schicken. Die oder der Therapeut, der Lehrer oder der Arzt empfiehlt diese Gegebenheit  der sportlichen Betätigung auf Grund von Physischen oder Psychischen Problemen z.B. Übergewicht , Rückenproblematiken (leicht gekrümmte Rücken), Tendenz zu Hyperaktivität, Angstverhalten…

All dies kann Eltern dazu bewegen mit ihrem Kind den Reitunterricht zu besuchen.

Die Faszination der Kinder am Wesen Pferd und die Kindseelische Vorstellung vom Reiten (bei fast nahezu allen Kindern löst die seelische Verknüpfung mit der Vorstellung zum Thema Pferd ein absolutes Wohlgefühl aus: Der eine sieht sich als kleiner Cowboy oder Indianer und auch kleine Ritter finden sich hier verwirklicht; das nächste Kind ist begeistert von dem weichen Fell, der Größe dieser sanften Wesen oder einfach sich dem nur Tragen lassen und versunken zu sein auf dem weichen, bequemen und beweglichen Pferderücken) stellt aber jedoch die Hauptmotivation für den Einstieg des Reitens dar.

Im Kindergarten und in der Grundschule werden Themenbezogen stetig unterschiedliche Lerninhalte vermittelt. Immer wieder kehrende Favoriten sind z. B. Dinos, Cowboy, Indianer, Ritter. Bei den Mädchen unheimlich beliebt ist Barbie mit ihrem Pferd, Stofftierpony… Es ist wichtig hier für die Kinder an zu knüpfen um sie – pädagogisch – dort abzuholen, wo sie stehen.

Hippolini ermöglicht einen ganzheitlichen Zugang in der Welt der Pferde!

Hippolini – ein ganz anderer Weg als Reiteinstieg!

Das Pferde nur als Fortbewegungs- und Transportmittel oder  als Arbeitstiere eingesetzt werden ist längst nicht mehr so. Heute geht das Pferd mit dem Menschen den Weg des Sportes und ist ein Begleiter der Freizeitgestaltung und wird auch mit seinen Eigenschaften im therapeutischen Bereich eingesetzt. Reiten ist heute ein Breitensport und das hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf den Basisunterricht mit Kindern. Sie kommen mit einer Vielzahl von Informationen, Meinungen und Umsetzungsmöglichkeiten in Verbindung.

Hippolini umfasst von jedem Bereich Einheiten!

  • Hippolini beinhaltet alle im Reiten für Mensch und Pferd wichtigen Grundlagen.
  • Es ist gefüllt mit vielen Pädagogischen Inhalten und stellt eine optimale Basis für den späteren Umgang mit Pferden und anderen Menschen dar.
  • Anders als bei den anderen Reiteinstiegsmöglichkeiten beherbergt Hippolini alle entscheidenden Grundelemente und das als einziges Reiteinstiegskonzept.
  • Oftmals herrscht in vielen Reitställen noch ein ziemlich rauer Umgangston in Sachen Pferd. Auch die Kinder sind häufig sich selbst überlassen und bekommen nur wenig Hilfestellung von außen (Umgang, Führen, Pflege…).
  • Meist liegt hier der Grund mangels der Zeit. Ist die eine Stunde fertig, stehen schon wartend die nächsten Kinder vor der Tür.
  • Hippolini ist hier ganz anders.
  • Hippolini bietet pädagogische Qualität (auch für die Kleinen)
  • Hippolini unterstützt die Faszination am Lebewesen Pferd.
  • Hippolini vermittelt Wissen über Umgang und Haltung.
  • Hippolini ermöglicht ein vielseitiges und großzügiges Bewegungsangebot.
  • Hippolini ermöglicht ein hineinschnuppern als Hobbyzukunftsperspektive.
  • Hippolini ermöglicht auch bedingt eine integrative Arbeit – jedoch nicht medizinische oder heilpädagogische Indikation – hierfür gibt es die Reittherapie.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!

Der erste Unterricht bildet das Fundament für die weitere Begegnung mit dem Pferd. Hier werden entscheidende Signale gesetzt und man muss sich darüber im Klaren sein, dass viele junge Menschen in ihrem ganzen Leben genau diese Infos im Umgang rund um das Pferd umsetzen und über diese verfügen. Wenn sie dann später Pferden begegnen und die erste Begegnung hat Freude bereitet und eine Flamme entzündet, hat es ihnen Sicherheit im Umgang mit Pferden gegeben. Ein ganzheitliches Bild kann nur dann entstehen wenn ein Kind gelernt hat was ein Pferd braucht bzw. was bereitet ihm Schmerzen und wie gehe ich respektvoll mit ihm um – genau diese Bild übertragen sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf andere Situationen im Leben und sie spiegeln sich im Umgang mit Mitmenschen und anderen Lebewesen wieder. Hippolini stellt ein an der Basis für das Reiten alternatives Gruppenkonzept dar und ist für Kinder als sowohl auch Pferde ein umfassender und artgerechter Reiteinstieg (2 Ponys – kleinste Herde und 8 Kinder – Gruppendynamik). Im Rahmen des Hippolini Konzeptes  ist eine hohe pädagogische Qualität verankert und es wird eine ganzheitliche Reitnachwuchspflege die aktuelle Aspekte des Breitensports und heutiger Kindheit mit einbezieht umgesetzt. Sowohl im Schulsport als auch im Freizeitbereich kann hier ein umfassender Kinder- Reiteinstieg gestaltet werden.

Bei Hippolini gibt es zwei Pädagogische Sichtweisen!

1. Vom Kind aus: Das Spiel stellt für Kinder den wichtigsten Zeitraum am Tag dar.  Neues zu erfassen und es im Spiel zu verarbeiten, zu verinnerlichen ist kindgerechtes Lernen. Bei Hippolini haben die Kinder die Möglichkeit sich in einer vorbereiteten Umgebung frei zu entfalten. Durch demokratische Mitentscheidungen auf die die Kinder im Hippolini Unterricht immer wieder stoßen und dem Austausch miteinader liegt ein enormes Ideenpotential. Kommunikation und Sozialkompetenz wirken in der Begegnung miteinander und haben im Umgang mit dem Pferd eine zentrale Bedeutung.               Immer wieder kehrende Rituale z.B. Begrüßung und Verabschiedung, das Auf- und Absteigen… erfolgen nach festen Regeln. Dies ist im Umgang mit dem Wesen Pferd unabdingbar. Ein Kind muss in der Lage sein sich vom ich zum du zu unterscheiden.    Erst dann (etwa Wackelzahnalter) haben sie die ausreichende Möglichkeit und bringen die erforderlichen Qualitäten für einen spielerischen und auch eigenständigen Umgang mit dem körperlich kräftigem Flucht- und Herdentier mit sich. Das Kind benötigt eine gewisse mentale Kraft, ein gefestigtes Selbstvertrauen, gesundes Durchsetzungsvermögen und ein gewisses Maß an Konzentrationsfähigkeit das Pferd zu leiten.

2. Vom Pferd aus: Das Spiel ist für Kinder ein genialer Zugang zum Pferd – anders herum, gilt das nicht. Das Spiel der Pferde wäre für die Kinder gefährlich (Knochenbrüche, blaue Flecken…). Die Pferde sollen die von ihnen dort erbrachte Arbeit mit den kleinen Menschen ernst nehmen, unter der Leitung einer ihnen vertrauten und von ihnen respektierten Person. Sie müssen und sollen in die Arbeit einwilligen und das mit Spaß und ohne Langeweile. Grenzen werden hier bei der Pädagogik des Kindes und Pferdes gesetzt. Eine sichere Möglichkeit ist die räumliche und Zeitliche Abgrenzung bei der Arbeit mit den Kindern und Ponys. Die Ausbildung der Hippoliniponys ist extrem wichtig. Eine abgeklärte Beziehung zwischen mir und den Ponys und die Konditionierung auf eindeutige Signale und ritualisierte Abläufe geben die notwendige Sicherheit.                     Je klarer und gefestigter die Beziehung zwischen mir und den Ponys ist, um so mehr Freiraum kann die Kinder Aktion haben. Eine konditionierte und stabile Grundhaltung der Ponys gegenüber und eindeutige Signale geben dem Pferd Sicherheit.

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